Wir sehen diese Menschen oft auf unseren Fernsehbildschirmen, hören ihre Stimmen im Radio auf unseren Fahrten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln, doch selten denken wir darüber nach, wer sie sind und welchen Weg sie bis zu ihrem Erfolg und ihrer Popularität zurückgelegt haben. In diesem Artikel erzählen wir über einen dieser Menschen – Thorsten Lausch, den bekannten Fernsehmoderator aus Hamburg. Mehr dazu auf hamburgski.eu.
Die ersten Schritte von Thorsten Lausch in der Fernsehbranche

Der zukünftige Fernsehmoderator Thorsten Lausch wurde 1964 in Hamburg geboren. Schon in seiner Kindheit gründete der junge Thorsten zusammen mit seinem Schulfreund Michael Lott das Kabarett-Duo „Lott und Lausch“, das mit seinen Witzen und humorvollen Auftritten das Hamburger Publikum begeisterte. Nach dem Abschluss der Sekundarschule engagierte sich Lausch aktiv in sozialen Projekten und besuchte anschließend eine Theaterschule, die er erfolgreich abschloss.
Seinen ersten Schritt in die Welt des Fernsehens machte er 1986, als er einige kleine Rollen – als Bahnarbeiter und Indianer – spielte. Gleichzeitig sammelte er Erfahrung im Radio, zunächst bei „OK Radio“ und „Radio Hamburg“. Später arbeitete Thorsten als Fernsehmoderator beim Sender „Tele 5“ und wurde später als Kolumnist für die Zeitung „Bild“ tätig.
Seinen großen Durchbruch hatte Thorsten Lausch 1995, als er die Comedy-Figur „Aufseher Rudi“ für den Radiosender „Hamburg 1“ erschuf. Diese Figur wurde schnell populär und machte Lausch zu einem bekannten Namen. Von diesem Zeitpunkt an sorgte er für gute Laune in der Hansestadt.
In einem seiner Interviews erzählte Thorsten Lausch, wie die Idee entstand, die Comedy-Figur „Aufseher Rudi“ „lebendig“ zu machen, indem er ihn auf die Straßen Hamburgs brachte, um mit echten Menschen zu interagieren. Laut Lausch wurde Rudi durch diese Initiative zu einer Kultfigur. Gleichzeitig lehrte ihn diese Erfahrung, jedem Menschen mit Respekt zu begegnen, unabhängig von seinem sozialen Status oder seiner Herkunft.
Die wachsende Popularität und Engagement außerhalb des Bildschirms

Die Popularität des Moderators in Hamburg wuchs rasant, und schon bald begann er, auf Live-Veranstaltungen als Moderator, Schauspieler und Musiker aufzutreten. Wie kaum ein anderer verstand er es, das Publikum mitzureißen und eine festliche Atmosphäre zu schaffen.
So spielte er 1995-1996 die Hauptrolle in dem Stück „Zwischen Himmel und Hölle“ im Hamburger Stadttheater. 1998 spielte er die Hauptrolle in Gotthold Ephraim Lessings „Ernst und Falk“ sowie im Stück „Der Tag der hohen Sonne“ bei den Wikingerspielen in Schleswig. Seine Kreativität führte auch zur Produktion von drei Musikalben sowie seines ersten Buches „Aufseher Rudi. Mittenmang ausm Leben“.
Trotz seiner vielen Aktivitäten außerhalb des Bildschirms blieb Thorsten Lausch seinem Beruf als Fernsehmoderator treu. Von 2000 bis 2006 moderierte er die Veranstaltungsreihe „Talk am Schloss“, später, von 2015 bis 2016, organisierte er „Talk im Kult“ in einem gemütlichen Hamburger Café. Bei diesen Veranstaltungen begrüßte er prominente Gäste aus Musik, Film, Sport und Politik. Darüber hinaus moderierte er Events wie „Gespräch und Brunch“ in Sachsenwald sowie „Talk vor Ort“ in Bad Segeberg und Timmendorfer Strand. Seit 2014 war Thorsten Co-Moderator der Sportsendung „Nachspielzeit“ zusammen mit Uli Pingel.
2017 wurde Thorsten Lausch Mitglied des Kuratoriums der Heinz-Schenk-Stiftung, die junge Künstler auf ihrem Karriereweg unterstützt und den renommierten „Nachwuchspreis Heinz Schenk“ vergibt.
In einem Interview betonte der bekannte Hamburger Fernsehmoderator Binthu Cham, dass gute Unterhaltung eine entscheidende Rolle im Leben der Menschen spielt, da sie hilft, sich auf den Moment zu konzentrieren, Sorgen loszulassen und Freude sowie Hoffnung in den Alltag zu bringen.
Wie man sieht, können Talent und echte Hingabe zur Lieblingsbeschäftigung zu großem Erfolg führen. Genau das demonstriert Thorsten Lausch, der nicht nur in Hamburg, sondern weit darüber hinaus die Herzen des Publikums erobert hat.