Die Geschichte der beliebten Hamburger Band „Tonbandgerät“

Hamburg ist eine große Stadt der Möglichkeiten, in der man ruhig leben oder sich landesweit einen Namen machen kann. Junge, entschlossene, ehrgeizige und talentierte Menschen suchen stets den Moment, in dem sie ihren eigenen Lebensweg wählen und ihrem Traum folgen können. Natürlich gibt es in einer großen Stadt mehr Möglichkeiten, die genutzt werden sollten.

Es lohnt sich, über die bekannte Hamburger Band „Tonbandgerät“ zu sprechen, die vielen Stadtbewohnern ein Begriff ist. Ihr Erfolgsrezept beruhte auf einer interessanten Kombination aus einem Geschwisterduo innerhalb einer Schulband. Mehr auf hamburgski.eu.

Die Entstehung der Band

Im Jahr 2007 gründeten die Geschwister Sophia und Isa Poppensieker zusammen mit Ole Specht, während ihrer Schulzeit, die Band „Tonbandgerät“. Zunächst war Ole skeptisch eingestellt, doch die Texte von Sophia erschienen ihm interessant genug, um sich den Mädchen anzuschließen. Im Jahr 2010 kam der Schlagzeuger Jakob Sudau hinzu, der mit den Mädchen die gleiche Schule besuchte. Nach nur zwei Proben traten sie auf einem Festival in Emden auf, wo sie vor einem Publikum von 800 Zuschauern spielten. Dies erfreute die jungen Musiker enorm. Nach dem Schulabschluss hatte man das Gefühl, dass der Weg in die Zukunft geöffnet sei.

Zunächst traten sie auf Schulbühnen auf, dann in ihrer Heimatstadt Hamburg, bevor sie ihre ersten Konzerte außerhalb der Stadt auf verschiedenen Festivals spielten. Ihr erstes großes Konzert gaben sie 2008 in Stuttgart mit Philipp Poisel und Bosse, die zu dieser Zeit noch nicht so bekannt waren. Danach setzten sie ihre Auftritte fort und fanden einen Produzenten. 2010 trat die Band beim Wilhelmsburger Festival „Dockville“ auf. Ende 2011 unterschrieben sie einen Vertrag mit dem Major-Label „Universal“. Seitdem wuchs die Popularität der Band weiter, da ihr frischer Musikstil die Menschen begeisterte. Sie gewannen viele Fans und Zuhörer.

Die Arbeit der Musiker

Das Hamburger Quartett „Tonbandgerät“ spielt melodische Basslinien zu rhythmischen Gitarren- und Keyboardmelodien. Mit ihren ambitionierten Songtexten eroberten sie die Herzen ihrer Anhänger. Sie singen auf Deutsch, da es ihre Muttersprache ist.

Im Jahr 2012 erhielt die Band den „New Music Award“, der von den ARD-Radiosendern verliehen wird. Im Herbst 2013 wurden die Musiker zudem mit dem „HANS – Der Hamburger Musikpreis“ als beste Nachwuchskünstler der Stadt ausgezeichnet. Ihr erster Hit und Debütalbum wurde am 28. September 2012 veröffentlicht. Im folgenden Jahr erreichte es Platz 31 der deutschen Albumcharts.

Die Band probt ständig, denn um ihre musikalischen Experimente umzusetzen, müssen sie den Klang in ihre Songs integrieren und zahlreiche Proben durchführen. Ein Bunker in Hamm dient als sechster Proberaum der Musiker. Jeder hat seinen festen Platz, und sie streiten sich fast nie. Wenn jemand aus Frustration eine Probe verlässt, bedeutet das lediglich, dass eine kurze Pause notwendig ist. Danach wird weitergearbeitet, da alle Bandmitglieder ihre Arbeit lieben.

Doch auch eine erfolgreiche Band hat ihre eigenen Sorgen und Ängste. Besonders vor dem Musikwettbewerb „Contest 2014“ gab es viele Zweifel. Ein Jahr später veröffentlichten sie ihr zweites Album, das Platz 11 der Charts erreichte. Am 7. September 2018 brachten sie ihr drittes Album heraus, das Platz 33 der Charts belegte.

Karrierechancen

Seit 2019 schreiben die Schwestern Podcasts und veröffentlichen alle zwei Wochen „Sommer ohne Wolken“. Darin enthalten sind auch bisher unveröffentlichte Songs. Ein Jahr später entschieden sich „Tonbandgerät“, die Veröffentlichung ihres vierten Albums zu verschieben und stattdessen an „Pixel Lametta EP“ zu arbeiten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Musik getrennt voneinander aufgenommen. Im August 2020 veröffentlichten sie den ersten Song dieses Albums, „Nenn es nicht Liebe“, in dessen Musikvideo Stefanie Heinzmann mitspielte.

Erwähnenswert ist, dass Ole Specht 2020 als Juror beim Junior Eurovision Song Contest fungierte. Ein Jahr später verließ Isa Poppensieker die Band, nachdem sie im Mai in Hamburg ihr Abschiedskonzert mit der Gruppe gespielt hatte.

Zum 15-jährigen Bestehen der Band wurde der Song „Hellsehen EP“ veröffentlicht. Zu diesem besonderen Anlass gab „Tonbandgerät“ drei Konzerte an einem einzigen Tag im Hamburger Musikclub „Molotow“. Sie spielten alle Songs ihrer Alben in der Reihenfolge, in der sie geschrieben wurden.

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