Viele wissen nicht, dass Hamburg nicht nur für seine Festivals und seine schöne Uferpromenade bekannt ist. Die Stadt hat auch beeindruckende sportliche Erfolge vorzuweisen, da hier viele talentierte Menschen leben – darunter zahlreiche Sportler.
Ein Wahrzeichen des Hamburger Sports ist die berühmte Alsterdorfer Sporthalle, eine Mehrzweckarena, die von Einheimischen oft als „Palast des Sports“ bezeichnet wird. Sie liegt im Stadtteil Winterhude und ist in erster Linie eine Sportstätte, aber gelegentlich finden dort auch Konzerte statt.
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Die Sporthalle – ein multifunktionales Zentrum
Die Sporthalle gilt als multifunktional und befindet sich im nördlichen Teil der Stadt. Sie bietet 4.144 Sitzplätze, darunter:
- 2.080 feste Sitzplätze,
- 720 Plätze auf einer teleskopischen Tribüne,
- 1.344 Sitzplätze auf ausziehbaren Tribünen.
Bei Konzerten, bei denen keine Sitzplätze auf dem Innenraum benötigt werden, kann die Halle bis zu 7.000 Besucher aufnehmen.
Die Alsterdorfer Sporthalle ist die zweitgrößte Veranstaltungshalle in Hamburg. Ihr Bau wurde 1968 abgeschlossen, und seitdem ist sie eine der wichtigsten Sport- und Musikarenen der Stadt.
Modernisierung und Sanierung
Im August 1991 wurde die Halle umfassend renoviert. Die Kosten für die Arbeiten beliefen sich auf 4,5 Millionen D-Mark.

Im Rahmen der Sanierung wurden eine neue Tribüne an der Südseite, ein neuer Boden sowie eine verbesserte Akustikanlage installiert. Zudem wurden für die Zuschauer blaue Kunststoffsitze eingebaut.
Heute ist die Halle regelmäßig Gastgeber von Konzerten, Sportveranstaltungen und Shows. Seit 1970 findet dort das traditionelle Polizeisportfest Hamburg statt. Neben der Hauptarena gibt es seit 2006 eine Leichtathletikhalle für Trainingseinheiten und Wettkämpfe.
Im April 2021 wurde die Sporthalle vorübergehend geschlossen, nachdem Experten Defekte an der Dachkonstruktion festgestellt hatten. Die geplanten Sanierungsarbeiten sollten bis Herbst 2022 abgeschlossen sein.
Ein unabhängiges Gutachten der Technischen Universität Hamburg bestätigte später, dass die Halle nach der Reparatur von Gasbetonplatten und anderen Bauteilen sicher wieder genutzt werden kann. Nach der Installation einer neuen ausfahrbaren Tribüne an der Südseite wurde die Halle wieder eröffnet.
Veranstaltungen und Highlights
Die Alsterdorfer Sporthalle ist nicht nur für ihre Vergangenheit bekannt, sondern auch für ihre großartigen Shows. Neben lokalen Bands sind dort auch internationale Künstler aufgetreten, darunter:
- Rock- und Popbands
- Musiklegenden wie Robert Smith und Robbie Williams
Besucher schätzen nicht nur die moderne Akustik oder die Sanierung der Halle, sondern vor allem die besondere Atmosphäre bei Sportwettkämpfen und Konzerten.
Einige Regeln für Besucher:
- Getränke werden nur in Plastikbechern verkauft,
- Snacks und Süßigkeiten können separat erworben werden.
Historische Ereignisse in der „Alsterdorfer Sporthalle“
Seit ihrer Eröffnung hat die Halle zahlreiche bedeutende Ereignisse erlebt:
- 15. Juni 1969 – das erste große Event: ein DFB-Pokalspiel.
- 1978 – Austragungsort der Fecht-Weltmeisterschaft.
- 1987–2012 – regelmäßige internationale Hallenfußballturniere.
- 2013 – Darts-Weltcup und U19-Weltmeisterschaft im Floorball.
- 2014 – Austragungsort der 53. Deutschen Hallenhockey-Meisterschaft.
- 2016 – Deutsche Meisterschaften im Kunstturnen, eine der Qualifikationen für die Olympischen Spiele 2016.
- Seit 2016 – Heimatspielstätte des Hamburger Handballclubs.
- 2017 – 19. Box-Weltmeisterschaft.
Interessante Fakten über die Sporthalle
- Perfekter Veranstaltungsort für Sportwettkämpfe, Musik-Events und Ausstellungen.
- Lage: im Stadtteil Winterhude, inmitten eines Stadtparks.
- 700 Parkplätze für Besucher.
- Zweitgrößte Konzerthalle in Hamburg.
- Hervorragende Verkehrsanbindung – U-Bahn-Station Lattenkamp in unmittelbarer Nähe.
- Zahlreiche mobile Getränkestände und Essensstände für Besucher. Die Alsterdorfer Sporthalle bleibt ein bedeutender Veranstaltungsort in Hamburg, der Sport, Kultur und Musik miteinander verbindet.